Eine Bucketliste – oder zu Deutsch „Löffelliste“ – ist quasi eine To-Do-Liste, eine Wunschliste für dein Leben. Was willst du in deinem Leben erreicht, gesehen, erlebt haben? Wo willst du gewesen sein? Was willst du gemacht haben?

Dabei kannst du ganz kreativ werden, und das schöne ist, dass deiner Fantasie hier keine Grenzen gesetzt werden und du dir gleichzeitig einen kleinen Leitfaden für dein Leben schreibst. Außerdem ist es ja deine Bucketliste, und du kannst diese jederzeit ändern, löschen und erweitern.

Eine Bucketliste erstellst du im ersten Moment nur für dich. Aber es gibt natürlich unglaublich viele Arten von Bucketlisten, wie zum Beispiel eine Bucketliste für Paare oder eine Bucketliste für Deutschland.

Ich möchte dir heute ein paar Tipps zu dem Thema mit an die Hand geben. Ich möchte dir zeigen, wie du dir eine solche Liste erstellen kannst und was sie dir am Ende bringt. Damit dir am Ende klar ist, warum du auch unbedingt eine Bucketliste brauchst.

Australien Uluru Ayers Rock

Australien stand ewig auf meiner Bucketliste – 2016 bin ich endlich hingeflogen!

Was ist eine Bucketliste?

Wie schon gesagt, ist das eine To-Do-Liste oder Wunschliste für dein Leben. Diese kann unendlich viele Positionen beinhalten oder du beschränkst dich auf deine Top Five For Life – wenn du diese schon kennst. (Buchtipps: Big Five For Life* sowie Safari des Lebens*)

Das Konzept der Big Five For Life bricht das Konzept der Bucketliste auf – wie der Name schon sagt – die fünf großen Ziele deines Lebens hinunter. Darauf was wirklich zählt im Leben.

Eine Bucketliste ist ein erster Schritt, herauszufinden, was dir wirklich wichtig ist. Sie beschreibt genau, wo deine Interessen und Ziele im Leben liegen. Und das kann und darf unglaublich vielfältig sein. Also warum nicht einfach mal drauf los schreiben?

Segeln Whitsunday Islands

Auch Segeln stand lange Zeit auf meiner Bucketliste. 2017 habe ich einen Segeltrip in die Whitsunday Islands unternommen.

Wie erstelle ich eine Bucketliste?

Nun, da gibt es wahrscheinlich so viele Möglichkeiten wie es Menschen gibt. Ich selbst habe ein Notizbuch, in dem ich meine Bucketliste aufgeschrieben habe. Jedes Jahr zu Silvester nehme ich mir diese Liste vor, erweitere sie, hake ab, ziehe einzelne Punkte auf meine To-Do-Liste für das nächste Jahr.

Es kann natürlich auch ein digitales Dokument sein, etwa eine Word- oder eine Excel-Datei. Wie wäre auch zum Beispiel ein Google Sheet? Das kannst du dann sowohl auf deinem Laptop als auch auf deinem Handy immer wieder aufrufen, wenn du dir deine Lebensziele wieder vor Augen führen willst oder ergänzen willst.

Australien Great Ocean Road

Die Great Ocean Road steht auf so ziemlich jeder Australien Bucketliste.

Wenn du eher auf Optik setzt, dann wäre Pinterest vielleicht eine Option für dich. Dort findest du unglaublich viele Inspirationen, kannst dir eine Pinnwand erstellen auf denen du all deine Ziele festhältst. Im besten Fall hast du dann auch immer direkt Links zu der Lösung, wie du deinem Ziel näherkommst.

Nimm dir mal 1-2 Stunden Zeit und brainstorme einfach. Was gibt es alles, was du uunbedingt schon ewig mal machen wolltest? Dir sind keine Grenzen gesetzt. Stelle dir vor, Zeit und Geld spielen keine Rolle. Welche Orte willst du in deinem Leben noch besuchen? Willst du Sprachen lernen? Welche Sportarten willst du ausprobieren?

Deine Lebens-Wunschliste kann dabei alle möglichen Bereiche umfassen: Finanzielle Ziele, persönliche Ziele, berufliche Ziele und natürlich Reiseziele.

Bucketliste Windsurfen

Windsurfen habe ich einmal ausprobiert – seitdem steht auf meiner Bucketliste, es nochmal zu machen und ordentlich zu lernen.

Warum sollte ich eine Bucketliste haben?

Wie gesagt, ist die Liste wie ein Leitfaden durch dein Leben. Allein das Erstellen der Liste öffnet dir möglicherweise die Augen für all das, was die Welt zu bieten hat. Du kannst dich immer daran orientieren, dich an ihr entlanghangeln, wenn du deinen Alltag gestaltest und deine nächsten Wochenenden, Reisen oder Unternehmungen planst.

Der größte Benefit ist vermutlich, dass du anfängst, alle Begrenzungen deines Denkens hinter dir zu lassen, in dem du dir vorstellst, alles ist möglich. Und alles IST möglich. Wenn du Probleme damit hast, erstelle zuerst eine „Reverse Bucketliste“ – also schreibe auf, was du schon alles erlebt hast bisher. Und du wirst sehen was alles drin ist, in diesem Leben.

Ich habe auch schon erwähnt, dass ich meine Wunschliste regelmäßig mindestens zu Silvester heranziehe, um meine Jahresziele zu definieren. Oft merke ich dann auch, dass ich einige Punkte wieder durchstreichen kann, da ich sie unbewusst bereits erreicht habe. Und es wird wieder etwas deutlicher: Im Leben ist alles möglich.

Rentier Lappland

Rentiere in Lappland sehen sollte definitiv auf deine Bucketliste. Sie sind sooo süß! Und viel kleiner als ich dachte.

Oder ich merke, dass mir manche Themen gar nicht mehr wichtig sind. Vor allem am Anfang hatte ich oft noch eine materielle Bucketliste in meinem Notizbuch stehen, die gibt es heute nicht mehr. Heute geht es mir mehr um Erlebnisse, mit denen ich mein Leben füllen möchte.

Was du auf keinen Fall machen solltest, ist, dich von deiner Wunschliste unter Druck setzen zu lassen. Schließlich hast du dir nur Ziele aufgeschrieben, die dich glücklich machen werden, die Leidenschaft in dir wecken. Davon gehe ich zumindest aus. Alles, was dich unter Druck setzt, ist vielleicht gar nicht wirklich dein Wunsch. Dann kannst du den Punkt getrost auch wieder streichen.

Sieh die Liste wirklich eher als einen kleinen roten Faden, sieh sie als Möglichkeit, deine wahren Wünsche, deinen wahren Kern zu entdecken. Zu erkunden, was deine Leidenschaften sind und was du mit deinem Leben anstellen willst, warum du hier bist.

Bucketliste Quad Fahren Aktivität

Quad Fahren stand schon seit ich es das erste Mal gemacht habe wieder auf meiner Bucketliste. In Tasmanien auf der Farm konnte ich es endlich machen!

Ich habe mir eine Liste erstellt – und jetzt?

Und jetzt? Lebe! Genieße dein Leben, genieße deinen Weg, genieße jeden Moment darin. Was du mit deiner Bucketliste machst, wie oft du sie dir vor Augen hältst, um dich selbst zu inspirieren und zu träumen, das liegt an dir.

Ich arbeite schon lange und gerne damit und kann sagen, dass sie mir in vielerlei Hinsicht geholfen hat. Wenn ich eine Tiefphase hab, ziehe ich mir gerne meine Reverse Bucketliste heran und rufe mir in Erinnerung, wie geil mein Leben bisher eigentlich war.

Und bereits das „planen“ und träumen von all dem, was noch geschehen kann und wird, bringt mich immer wieder auf ein viel höheres Energielevel. Es motiviert mich, mich ins Leben zu stürzen und es so zu gestalten, dass meine gesamte Wunschliste irgendwann wahrwerden kann.

Australien Sydney Opera House

Noch so ein Punkt, der auf jeder Australien Bucketliste stehen sollte – das ikonische Opera House in Sydney.

Inspirationen für dich

Ich habe mich am Wochenende nochmal hingesetzt, mir meine eigene Liste (du erinnerst dich: im Notizbuch) herangezogen und diese aktualisiert und abgetippt. Ich will sie auch ganz offen mit dir teilen, da ich sehr hoffe, dich inspirieren zu können, mehr aus deinem Leben zu machen. Beziehungsweise genau das aus deinem Leben zu machen, was du dir wünschst.

Außerdem habe ich eine Pinterest Pinnwand für die Bucketliste meiner Reiseziele gebastelt – wenn du es also lieber optisch magst, dann schau doch gerne dort vorbei.

Lass doch auch etwas Inspiration da und teile in den Kommentaren deine größten Wünsche mit uns: Wo willst du gewesen sein? Was willst du erlebt haben? Was willst du erreicht haben?

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