Ich erinnere mich noch, wie motiviert alle am Anfang des Jahres waren, ihre Ziele nun endlich zu erreichen. 2020 wird DAS Jahr. DAS Jahr, in dem wir alle einen großen Schritt nach vorne kommen. In dem wir es schaffen, uns selbst zu finden, und unbeirrt unseren Weg zu gehen.

Das erste halbe Jahr in 2020 ist fast vorbei und ich glaube du bist meiner Meinung, wenn ich sage, dass irgendwie alles komplett anders kam als gedacht. Denn die Welt dachte sich so – nö. In diesem Jahr geht es nicht um dich. In diesem Jahr 2020 geht es um die Gesellschaft. Es geht darum, dass jeder Einzelne zurücksteckt, um anderen eine Chance zu geben. Eine Chance, gesund zu bleiben und zu leben.

Wie krass ist das bitte? Ich kann natürlich nicht für alle sprechen, doch mit mir macht diese Zeit eine ganze Menge. Statt zu reisen und wie geplant viele Orte in Europa zu erkunden – in der 2. Hälfte des Jahres sollte auch wieder eine Langzeitreise folgen – saß ich zuhause und überdachte meine komplette Situation und mein (Reise-)Verhalten sowie meine Ziele, die damit einhergehen, neu.

  • Was sind meine Ziele?
  • Welches sind die Wünsche, die hinter meinen Zielen stecken?
  • Was erwarte ich davon, wenn ich meine Ziele erreiche?
  • Was ist mir wirklich wichtig?

Im Blogpost heute gebe ich dir ein paar Denkanstöße. Wenn es um Ziele geht, solltest du natürlich immer schauen, was sich für dich stimmig anfühlt und welche „Strategie“ für dich am besten funktioniert.

Gerne kannst du dich auch hier zu meinem Newsletter anmelden. Du erhältst dann ein kostenloses Workbook von mir mit den 4 Basic Steps zum Zielen erreichen. Dieses Workbook habe ich mit viel Liebe für dich erstellt, weil ich dich gerne unterstützen möchte.

Ziele erreichen: Finde heraus, was du dir wirklich wünschst

Ich bin der Meinung, dass der erste Schritt in Richtung der Erreichung deiner Ziele ist, einmal stehen zu bleiben. Innezuhalten und zu reflektieren. Ist das tatsächlich DEIN Ziel, dem du da nachjagst, oder ist es etwas, was du im Außen aufgeschnappt hast und nun auch willst?

Haben dir die sozialen Medien da vielleicht eine Welt gezeigt, ein Leben gezeigt, das du gerne leben möchtest? Oder kommt dein Wunsch, dein Ziel, ganz aus dir selbst?

Fühle in dich hinein: Wie würde es sich anfühlen, wenn du dein Ziel erreichst? Was genau steckt dahinter? WARUM genau, willst du dieses Ziel erreichen?

Stelle dir einen Tag vor, an dem du dieses Ziel schon erreicht hast. Stelle ihn dir im Detail vor. Du kannst das nicht? Das fühlt sich komisch an? Du kannst mit dem Ergebnis überhaupt nichts anfangen? – Dann ist das vielleicht nicht wirklich dein Ziel.

Oder spürst du eine grenzenlose Freude, Euphorie und Wärme? Merkst du, wie du das Strahlen anfängst und dich erfüllt fühlst? Dann kannst du davon ausgehen, dass das Ziel wirklich zu dir gehört, zu dem, was dich im Inneren ausmacht.

Ich gebe dir ein Beispiel: Du willst 10 kg abnehmen (Ziel). Du versetzt dich in die Lage, wie es wäre, 10 kg leichter zu sein. Spürst du nun die Bestätigung von außen, die du dir wünschst (der Wunsch nach Anerkennung von außen) oder fühlst du dich einfach leichter, freier und gesünder (dein innerer Wunsch hinter dem Ziel)?

Kommt dein Ziel wirklich aus dir, so ist die Chance, dass du dein Ziel erreichst, viel höher. Unser innerer Antrieb und unsere innere Motivation sind viel größer als alles, was du im Außen finden kannst.

Ziele erreichen: Challenge dich selbst

Viele Ziele erreichst du leichter, wenn du dir eine Routine entwickelst, die dich deinem Ziel täglich in kleinen Schritten näher führt. Es können wirklich ganz kleine Ministeps sein. Das gilt übrigens auch, wenn du dir eine neue Gewohnheit zulegen willst.

Für mich ist der schnellste Weg zu einer neuen Routine oder eine neue Gewohnheit über eine Challenge. Einen Monat lang tracke ich jeden Tag, ob ich diese eine Sache durchgezogen habe. Das hilft beim Sport, bei Meditation, aber auch wenn du auf eine Sache verzichten möchtest.

Für das 2. Halbjahr in 2020 habe ich mir tatsächlich für jeden Monat eine Challenge überlegt. Ich werde auf Alkohol verzichten, täglich meditieren, schreiben, ein Foto auf Instagram posten, eine Plank Challenge absolvieren sowie eine Spar Challenge, in diesem Fall von Madame Moneypenny, durchziehen (unbezahlte Werbung).

Wenn dich das interessiert, folge mir einfach auf Instagram, und ich halte dich auf dem Laufenden.

Bereits in der Vergangenheit konnte ich auf diese Art und Weise viele Gewohnheiten etablieren. Beispielsweise lese ich inzwischen beinahe jeden Tag und habe die Display Zeit auf meinem Handy um die Hälfte reduziert.

Ziele erreichen: Suche dir einen Commitment Partner

Zu zweit ist alles leichter, geteiltes Leid ist halbes Leid, geteilte Freude ist doppelte Freude. Das gilt auch beim Ziele erreichen. Mir persönlich hilft es immer, wenn mich jemand regelmäßig an meine Ziele erinnert und sie dann auch mit mir feiert, wenn sie erreicht sind.

Doch wie findest du einen Commitment Partner? Wenn du es ernst mit deinen Zielen meinst aber es alleine einfach nicht schaffst, kannst du gerne hier ein kostenloses Kennenlerngespräch mit mir vereinbaren, und wir überlegen gemeinsam, ob und wie ich dir dabei helfen kann.

Du kannst aber auch einfach deine beste Freundin oder deinen Partner darum bitten, an deiner Seite zu sein und dich aktiv zu unterstützen. Oder du kommst über Instagram oder einschlägige Facebook Gruppen in Kontakt mit Menschen, die vielleicht sogar ein ähnliches Ziel verfolgen.

Gemeinsam könnt ihr euch dann Tipps und Ratschläge geben, euch pushen und motivieren wenn ihr mal etwas nachlasst und am Ende das Ziel ausgiebig feiern.

Aus meiner Erfahrung kann ich dir sagen: Wenn du dich vor einer anderen Person als dir selbst rechtfertigen musst, ist der Antrieb, etwas durchzuziehen größer. Wesentlich größer, als wenn du dir selbst einfach immer wieder deine Ausreden vorbetest und nicht ins Handeln kommst.

Denkanstoß: Sein statt Haben

Zum Schluss möchte ich dir noch einen kleinen Denkanstoß mitgeben. Dieses Konzept ist mir in letzter Zeit sehr, sehr oft über den Weg gelaufen. Viele Ziele beschäftigen sich mit dem „Haben“. Wie zum Beispiel: Mehr Geld auf dem Konto haben, einen dünneren Bauch haben, einen erfolgreichen Blog haben, mehr Zeit haben.

Doch tatsächlich steht „Haben“ erst am Schluss. Nimm dir deine Ziele nochmal vor. Was willst du alles erreichen bzw. haben? Und dann stell dir folgende zwei Fragen:

  • Wer muss ich sein, um dieses Ziel zu erreichen?
  • Wenn ich die Person bin, die dieses Ziel erreichen kann, was muss ich dann tun?

Dein Ziel wird dann nicht mehr im Haben sein. Dein Ziel wird es sein – zu sein. Die Person zu sein, die du vielleicht schon immer sein wolltest.

Ein Beispiel, wie du das auslegen kannst: Du willst bis zu 35 bist 50 Länder bereist haben. (Wieder das „haben“.) Welche Person schafft es, 50 Länder zu bereisen? Wie muss diese Person sein? Ich stelle mir vor, dass es hilfreich ist a) sparsam und minimalistisch zu sein, um genügend Zeit und Geld für das Reisen zur Verfügung zu haben, und b) kreativ und mutig genug zu sein, um vielleicht unkonventionelle Wege zu gehen – zum Beispiel den Job kündigen oder ein Sabbatical zu nehmen. Und hier kannst du direkt ins Umsetzen kommen und dein Ziel kommt dir automatisch immer näher.

Ein weiteres Beispiel: Du musst dir erst noch mehr Wissen angeeignet haben, um ein bestimmtes Ziel anzugehen. Wieder: Haben, statt sein. Wissen steht uns heutzutage überall zur Verfügung. Doch welche Person musst du denn sein? Wahrscheinlich führt es dich nicht zum Ziel, wenn du noch mehr Wissen hast. Nein, wahrscheinlich wird es dich zum Ziel führen, dein bereits vorhandenes Wissen umzusetzen. Eine Person zu SEIN, die die Sache anpackt.

Und natürlich sind mit „haben“ auch materielle Dinge gemeint. Ist es dein Ziel, konkret etwas zu besitzen? Oder verbindest du damit eher ein „sein“, ein Gefühl, welches du in dein Leben ziehen möchtest? Auch hierüber kannst du dir in diesem Zusammenhang noch einmal Gedanken machen.

Schlussgedanke

Bereits im ersten Punkt oben („Finde heraus, was du dir wirklich wünschst“) habe ich herausgearbeitet, wie wichtig es ist, dass du deine eigenen Ziele verfolgst. Und ich möchte dir mit diesem Artikel auf keinen Fall vorschreiben, was du zu tun hast. Ich möchte dir lediglich Denkanstöße mitgeben und dich inspirieren mit dem, was für mich wunderbar funktioniert.

Ich will hier keine platten Floskeln herunterpredigen, sondern dir eine echte Motivationsstütze bieten. Deshalb hoffe ich, dass du aus dem Beitrag etwas für dich mitnehmen konntest, vielleicht einen neuen Ansatz, wie du an deine Ziele herangehst.

Oder vielleicht auch die Erkenntnis, dass du garnicht der Typ bist, der sich Ziele setzen und diese erreichen will. Wie auch immer, du bist genau so richtig, wie du bist. Ob du nun deine großen Ziele im Leben erreichst, oder nicht. Nimm den Druck raus. Mach dich locker. Und lass das Leben durch dich fließen.

 

Kommentiere gerne, welche Tipps und Tricks du noch zum Ziele erreichen kennst und was vielleicht für dich in der Vergangenheit funktioniert hat. Oder was nicht funktioniert hat. Lass uns darüber austauschen und voneinander lernen.

 

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